Grossartige Konzertorte, grossartige Freunde und grossartige Suppe

Die Long May You Sing Tour 2014 hat begonnen... Kreischende Fans, nervige Paparazzi, anmassende Firmenmanager, die mich dazu bringen wollen, ihre Produkte zu unterstützen, ernste Fernsehjournalisten, die um ein Exklusiv-Interview betteln... - die sind alle gar nicht hier, und ich glaube, das ist am Besten so! 
Der echte Erich bitte aufstehen

Der echte Erich bitte aufstehen

Juttas Suppenfreuden

Juttas Suppenfreuden

In Gadenstedt bin ich schon gewesen, und ich erinnere mich genau an Jutta and Erich, die herzlichen Betreuer dieser Konzertstätte. Ich erinnerte mich recht - Jutta ist die perfekte Gastgeberin. Sie hatte eine köstliche Suppe gemacht, und die Show war ausverkauft. Solo-Gitarrist Bernd Brockmann eröffnete den Abend, der grossartig wurde für alle, inklusive Erich, und Little Erich, und meinen Kumpel Björn.

Nach Gadenstedt machten Lars, Heinz und ich uns auf Richtung Süden nach Köln (Grevenbroich, genauer gesagt), und dieser Name ist sehr, sehr schwer auszusprechen. Ich versuche es jetzt seit fünf Jahren und bin wenig vorangekommen. Tatsächlich glaube ich, es wird schlimmer! Mein alter Freund Stefan war beim wieder ausverkauften Konzert. Letztes Mal, als ich dort solo auftrat, war ich dem merkwürdigen Wunsch nachgekommen, Billy Joel's ‘Piano Man’ zu singen. Niemand hat mich jemals Klavierspielen gehört, und es war offensichtlich auch gar keins da. Aber ich habe es getan, um wenigsten Billys schlechtes Gewissen zu erleichtern, da so viele seiner Fans ihn anbetteln, doch bitte mein Lied ‘Sacred Line’ zu singen - wiewohl ich nicht sicher bin, ob er es jemals getan hat.

Und jetzt gibts leckeren Lachs!

Und jetzt gibts leckeren Lachs!

Während ich für die Tour packte, fiel mir das alles wieder ein und ich nahm meine Mundharmonika mit für den unwahrscheinlichen Fall, dass dies wieder passieren würde, und ob ihr es glaubt oder nicht, als ich nach Wunschtiteln fragte, kam diese Bitte von Monika aus der ersten Reihe. Ich fing also an zu singen und merkte aber erst dann, dass die Mundharmonika noch im Auto war. Dieser gehört nicht zu mein professionellsten Momenten (die Show zu unterbrechen und das Auto zu durchwühlen), aber das Publikum wartete geduldig und Monika war trotzdem hoch zufrieden.

Von Marbach fuhren Lars und ich nach München, um dort bei Freunden von Lars, David and Christina, und deren zuckersüßen 19 Monate alten Zwillingssöhnen Zwischenstation zu machen. Es war ein besonderes Vergnügen, auf der Tour ein bisschen Familienleben mitzubekommen, obwohl ich schon vom Zusehen allein ganz erschöpft war und mich daran erinnerte, wie es ist, kleine Kinder zu haben. Aber es ist eine magische Zeit - und sie halten dich fit!

Von München fuhren wir 400 km Richtung Nordosten nach Zeitz. Ich mache eine kurze Pause weil Zeitz seinen eigenen Blog-Eintrag verdient - und es wird ihn bekommen!

Paul O’Brien
— übersetzt von Stephanie Hundertmark

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